Jazzbob bei HomeEvents

Es gibt einen neuen Trend da draußen: Home Events.

Eine neue, frische Idee für Veranstaltungen im eigenen Heim oder bei anderen Menschen. die Idee ist Folgende:

Jeder kann bei sich ein Home Event starten und die Menschen seiner Wahl dazu einladen. Außerdem wird ein Künstler, Musiker, Autor ect. engagiert, der im Mittelpunkt der Veranstaltung steht oder diese zumindest bereichert. Ich bin dort nun ebenfalls unter “Artists” verfügbar und hier kann ein kleines Interview mit mir eingesehen werden.

Avishai Cohen

In der letzten Zeit habe ich mich einige Male mit dem Bassisten Avishai Cohen beschäftigt, vielmehr mit seiner Musik. Das Album Gently Disturbed aus dem Jahr 2008 hat es mir besonders angetan. Die rhythmisch höchst interessanten Songs Chutzpan und Pinzin Kinzin haben mich besonders verzaubert. Nach einigen Versuchen habe ich Pinzin Kinzin verinnerlicht und werde es demnächst mit meiner Jazzband umsetzen. Mal schauen, was dabei herauskommt! Hier auf jeden Fall beide Titel zum anhören:

Chutzpan:
https://www.youtube.com/watch?v=YcW2c_ovxaw

Pinzin Kinzin:
https://www.youtube.com/watch?v=pONKdyS-Bhs

Wer sich weitergehend für die Musik interessiert, dem sei zudem dieser Aufsatz empfohlen:

http://ro.ecu.edu.au/cgi/viewcontent.cgi?article=1022&context=theses_hons

Der Autor untersucht darin gezielt einige Besonderheiten der Musik und liefert zudem einiges an interessantem Notenmaterial.

Bild

(Quelle: http://avishaicohen.com/gallery/avishai-cohen-with-strings-3/)

Die NSA greift Tor an, anonymes Surfen in Gefahr

jazzbob:

Das finde ich äußerst beunruhigend, galt doch der TOR Browser lange Zeit als relativ sicherer Hafen um anonymisiert das Netz nutzen zu können.

Ursprünglich veröffentlicht auf 11k2:

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Computersicherheitsexperten von Baneki Privacy Labs und dem VPN-Anbieter Cryptocloud haben aufgedeckt, dass die Malware, die in den letzen Tagen tausende von Nutzer des Internet-Anonymisierungs-Dienstes Tor enttarnt hatte, mit der NSA in Verbindung steht.

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Postwachstum – 12 Fluchtlinien einer solidarischen Ökonomie jenseits des Wachstums

jazzbob:

Ich informiere mich gerade über das Thema Postwachstum. Sehr interessante Gedanken von höchster Aktualität!

Ursprünglich veröffentlicht auf Postwachstum in Bewegung:

Matthias Schmelzer & Alexis J. Passadakis

Text als PDF & engl. Version

1.) Unser Ziel: Soziale Rechte global und konkret

Was ist das Ziel unserer Wachstumskritik, und warum halten wir es grundsätzlich für notwendig jetzt Fluchtlinien einer Postwachstumsökonomie zu skizzieren? Unser Ziel ist, soziale Rechte global durchzusetzen, die ein gutes Leben für alle möglich machen. Unsere Alternative einer solidarischen Post­wachstumsökonomie hat nicht wie viele Spielarten der Wachstumskritik nur abstrakt „das Überleben der Menschheit“ oder „die Rettung der Natur“ vor Augen. Denn eine solche Perspektive droht konkrete soziale Rechte von Individuen und Gruppen auszublenden. Sie soll stattdessen den Anspruch sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit im hier und jetzt und in der Zukunft einlösen. Schon als die englischen Bauern von dem Landadel von den Allmenden vertrieben wurden, konnte die soziale Frage nicht getrennt von der ökologi­schen betrachtet werden – auch wenn dies in der Vergangenheit häufig getan wurde. Nach Jahren des immer stärkeren…

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Unesco – International Jazz Day

Das A-Trane Berlin hat am 30.04. ein besonderes Konzert organisiert, um erstmals den International Jazz Day zu feiern. Sedal Serdan vom A-Trane und Wilhelmina Steyling, Gründerin des Internet Jazzradios jazzplanet.de haben den Stein ins Rollen gebracht und engagierten für diesen besonderen Tag

ERNST BIER AND HIS LITTLE SHOP OF JAZZ

In dieser Formation des Schlagzeugers Ernst Bier vereinen sich seit vielen Jahren Größen der Berliner Jazzszene und so auch am diesjährigen International Jazz Day! Folgende Besetzung war zu hören:

Dwight Thompson – Vocal
Uli Kempendorff – Tenorsax
Rolf Zielke – Piano
Stefan Weeke – Bass
Ernst Bier – Drums

2013-05-08 A-Trane

(Rolf Zielke, Daniel Allen Oberto, Regis Molina, Uli Kempendorff, Stefan Weeke, Dwight Thompson, Ernst Bier, v.l.n.r.)

Zu hören gab es unterschiedlichste eigene Songs aber auch gut arrangierte Standards in einem ansprechenden Programm. Die Vitalität der einzelnen Musiker, wie auch der gesamten Gruppe, garantierte höchsten Musikgenuss auf eben solchem Niveau. Besonders erfrischend zeigte sich der spontane Zuwachs der Band, denn nach einigen Songs stießen noch zwei weitere Musiker hinzu(Regis Molina – Altsax; Daniel Allen Oberto – Trp). Sie bereicherten die Improvisationen mit neuen Ideen und fügten sich perfekt in die Gruppe ein.

Regis2

Für den Zuhörer ergaben sich sehr interessante Momente der Interaktion zwischen den Musikern und klasse improvisierte Backings der gerade erst zusammengestellten Bläsersektion. Das besondere Improvisatorische Feuer des Pianisten Rolf Zielke muss ebenso hervorgehoben werden wie die einfühlsame und stilistisch exakt sitzende Stimme Dwight Thompsons.

Dwight1Rolf Zielke live .

Dem aufmerksamen Hörer zeigte Ernst Bier zudem Gespür und Tragfähigkeit für die Soli der anderen Musiker und Uli Kempendorffs Improvisationen passten sich mit viel Gefühl in die Gruppe ein und sprühten doch vor neuen Ideen!

Ernst1

Alles in allem konnte man ein wunderbares, tiefgreifendes und für die Berliner Jazzszene höchste authentisches Konzert hören, welches sowohl Standards für “Neueinsteiger” dieser Stilisik, als auch anspruchsvolle Eigenkompositionen für den Genießer enthielt.

Ein wunderbares Konzert zum International Jazz Day!

Experimente und Arbeitsweise

Seit dem letzten Artikel ist einige Zeit vergangen und ich experimentiere viel mit Effekten und zusätzlichen Geräten und Instrumenten. Das heißt eigentlich nur: mehr als Piano und Rhodes. Gute Dienste leistet mir dabei mein Yamaha S90ES für eigentlich alle Sounds von Pianos über Rhodes, Wurlitzer oder verschiedene Orgeln.

yamaha290es

Dazu kommen die unendlichen Möglichkeiten immer neuer Sounds, die mir mein microKORG bietet. Ich habe viel damit herumgespielt und probiert. Theoretisch könnte man mehrere Songs, ja ganze Alben  nur damit aufnehmen!

So sieht das Schätzchen aus:

microkorg

Hier auf dem Bild allerdings ohne das Schwanenhals Micro für den Vocoder(das Micro ist aber es nicht so klasse). Als erstes kleines Schnipselchen Musik habe ich mal einige Minuten auf beiden Instrumenten improvisiert und das ist das Ergebnis:

Through Berlin – Soundscape I

Ich wünsche viel Inspiration beim Anhören und werde mein “Team” noch in diesem Monat mit einem Röhrenpreamp erweitern.

Nach einigem Umschauen und vor allem Umhören kam mir der “Suitcase Piano Preamp” von Privatschmiede Reußenzehn in den Sinn, doch leider zeigte sich der Herr Reußenzehn etwas kundenunfreundlich. Das Gerät kostet mehr als 400€, doch er gibt keinerlei Garantie und kein Rückgaberecht.

Aus diesem Grund habe ich nach einer Alternative gesucht. In erster Linie ging es darum einen ordentlichen Röhrensound zu bekommen und entsprechende Verzerrung. Der Markt ist in diesem Bereich, wenn man kein Gitarreneffekt möchte, sehr klein und es gibt nur zwei weitere Produkte:

Einerseits den “TRamp” Preamp von Taste und Technik. Dieser wird auch in Handarbeit hergestellt, aber in sehr geringer Stückzahl und die Warteliste für 2013 war schon letztes Jahr voll…

Ein weiteres Produkt klang sehr vielversprechend und das Baby ist es jetzt auch geworden! Der OrganDrive von einer kleinen Sound-Werkstatt hier aus Berlin. Die beiden Röhren ECC83 und 12AX7 sorgen bei den von mir geliebten Rhodessounds aller Arten für wunderbar weiche, bis knallharte Verzerrung. Zudem lässt sich diese sehr präzise regeln und auch der clean Sound ist einfach Sahne!

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