Montag in weiß

Es ist also Montag, die Feierlichkeiten am Wochenende sind vergessen und das Leben geht wieder los. Das bedeutet nicht das Leben geht los, der tägliche Trott beginnt von neuem. Aber das ist gar nicht schlimm, denn es macht Spass. Ich werde ich also gleich auf den Weg zur Uni machen.

Das bedeutet: auf Seife laufen. Denn der „Schnee“ oder eher die Pampe, die auf allen Straßen und Wegen liegt verlängert meinen Fußweg zur U-Bahn von 5 Minuten auf etwa 5 Monate.

Das fordert nicht nur früher los zugehen sondern auch akribische Vorbereitung. Kleidung, Verpflegung und alles was nötig ist um zu überleben muss mit. Ich bin natürlich gut vorbereitet.

Nach wochenlangem Training gelingt es mir gut in der Pampe zu schwimmen. Auch bin ich in der Lage aus dem Matsch einen Unterstand zu bauen und so gegebenen Falls längere Engpässe zu überbrücken.

Mit Engpässen meine ich einerseits Versorgungsprobleme. Immer wieder verschätze ich mich und nehme zu wenig Verpflegung mit. Andererseits kann es auch in so fern zu Engpässen kommen, dass ich einfach eine Straße nicht überqueren kann, weil Autos vorbeifahren und Wellen von Matsch nach mir werfen. Dann baue ich einen Unterstand.

Es wird also klar:

Es ist nicht leicht im Winterchaos Deutschlands zu überleben.

mein Nachbar kämpft sich zu seinem Gartenhaus durch

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s