surreale Reise II

Ich steig aus dem Zug und setz mich auf meinen Koffer. Freundlich surrend fährt er los. Ich fahre quer durch den Wald. An einem Kiosk nehme ich ein Pistazieneis im Vorbeifahren mit. Ich habe es fast aufgegessen, da komme ich in Berlin an. Auf dem Hackeschen Markt ist es laut und voll. Ich steige von meinem Koffer und verteile Schilder zum umhängen. Drauf steht: “Ich bin ruhig.” Und es klappt sogar, jeder mit so einem Schild um den Hals verhält sich völlig ruhig.

Kartenbild

Da oben auf der Karte mal kurz der Weg, den ich auf dem Koffer zurückgelegt habe!

Auf jeden Fall war es nun ruhig um mich. Erst jetzt bemerke ich, dass ich viel zu weit gefahren bin. Ich fordere die Schilder zurück, stecke sie in meine Hosentasche und fahre zurück nach Charlottenburg. Zuhause angekommen helfe ich noch 3 Stunden im Kindergarten aus und trinke dann bis zum Abend 6 l Kakao und sehe mir 4 DVDs dabei an. Dann wird mir langweilig. Ich starte.

Das Haus vibriert und löst sich schließlich mit einem ächzenden Geräusch vom Boden. Ich fliege etwa 3 Km senkrecht nach oben und dann in Richtung Süden.

An einer kleinen Bucht am Mittelmeer lande ich wieder und genieße den Ausblick aufs Meer. Kurz darauf habe ich aber wirklich keine Lust mehr und wache auf:)

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