Jazzbob bei HomeEvents

Es gibt einen neuen Trend da draußen: Home Events.

Eine neue, frische Idee für Veranstaltungen im eigenen Heim oder bei anderen Menschen. die Idee ist Folgende:

Jeder kann bei sich ein Home Event starten und die Menschen seiner Wahl dazu einladen. Außerdem wird ein Künstler, Musiker, Autor ect. engagiert, der im Mittelpunkt der Veranstaltung steht oder diese zumindest bereichert. Ich bin dort nun ebenfalls unter „Artists“ verfügbar und hier kann ein kleines Interview mit mir eingesehen werden.

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Die NSA greift Tor an, anonymes Surfen in Gefahr

Das finde ich äußerst beunruhigend, galt doch der TOR Browser lange Zeit als relativ sicherer Hafen um anonymisiert das Netz nutzen zu können.

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Computersicherheitsexperten von Baneki Privacy Labs und dem VPN-Anbieter Cryptocloud haben aufgedeckt, dass die Malware, die in den letzen Tagen tausende von Nutzer des Internet-Anonymisierungs-Dienstes Tor enttarnt hatte, mit der NSA in Verbindung steht.

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Postwachstum – 12 Fluchtlinien einer solidarischen Ökonomie jenseits des Wachstums

Ich informiere mich gerade über das Thema Postwachstum. Sehr interessante Gedanken von höchster Aktualität!

Postwachstum in Bewegung

Matthias Schmelzer & Alexis J. Passadakis

Text als PDF & engl. Version

1.) Unser Ziel: Soziale Rechte global und konkret

Was ist das Ziel unserer Wachstumskritik, und warum halten wir es grundsätzlich für notwendig jetzt Fluchtlinien einer Postwachstumsökonomie zu skizzieren? Unser Ziel ist, soziale Rechte global durchzusetzen, die ein gutes Leben für alle möglich machen. Unsere Alternative einer solidarischen Post­wachstumsökonomie hat nicht wie viele Spielarten der Wachstumskritik nur abstrakt „das Überleben der Menschheit“ oder „die Rettung der Natur“ vor Augen. Denn eine solche Perspektive droht konkrete soziale Rechte von Individuen und Gruppen auszublenden. Sie soll stattdessen den Anspruch sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit im hier und jetzt und in der Zukunft einlösen. Schon als die englischen Bauern von dem Landadel von den Allmenden vertrieben wurden, konnte die soziale Frage nicht getrennt von der ökologi­schen betrachtet werden – auch wenn dies in der Vergangenheit häufig getan wurde. Nach Jahren des immer stärkeren…

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Experimente und Arbeitsweise

Seit dem letzten Artikel ist einige Zeit vergangen und ich experimentiere viel mit Effekten und zusätzlichen Geräten und Instrumenten. Das heißt eigentlich nur: mehr als Piano und Rhodes. Gute Dienste leistet mir dabei mein Yamaha S90ES für eigentlich alle Sounds von Pianos über Rhodes, Wurlitzer oder verschiedene Orgeln.

yamaha290es

Dazu kommen die unendlichen Möglichkeiten immer neuer Sounds, die mir mein microKORG bietet. Ich habe viel damit herumgespielt und probiert. Theoretisch könnte man mehrere Songs, ja ganze Alben  nur damit aufnehmen!

So sieht das Schätzchen aus:

microkorg

Hier auf dem Bild allerdings ohne das Schwanenhals Micro für den Vocoder(das Micro ist aber es nicht so klasse). Als erstes kleines Schnipselchen Musik habe ich mal einige Minuten auf beiden Instrumenten improvisiert und das ist das Ergebnis:

Through Berlin – Soundscape I

Ich wünsche viel Inspiration beim Anhören und werde mein „Team“ noch in diesem Monat mit einem Röhrenpreamp erweitern.

Nach einigem Umschauen und vor allem Umhören kam mir der „Suitcase Piano Preamp“ von Privatschmiede Reußenzehn in den Sinn, doch leider zeigte sich der Herr Reußenzehn etwas kundenunfreundlich. Das Gerät kostet mehr als 400€, doch er gibt keinerlei Garantie und kein Rückgaberecht.

Aus diesem Grund habe ich nach einer Alternative gesucht. In erster Linie ging es darum einen ordentlichen Röhrensound zu bekommen und entsprechende Verzerrung. Der Markt ist in diesem Bereich, wenn man kein Gitarreneffekt möchte, sehr klein und es gibt nur zwei weitere Produkte:

Einerseits den „TRamp“ Preamp von Taste und Technik. Dieser wird auch in Handarbeit hergestellt, aber in sehr geringer Stückzahl und die Warteliste für 2013 war schon letztes Jahr voll…

Ein weiteres Produkt klang sehr vielversprechend und das Baby ist es jetzt auch geworden! Der OrganDrive von einer kleinen Sound-Werkstatt hier aus Berlin. Die beiden Röhren ECC83 und 12AX7 sorgen bei den von mir geliebten Rhodessounds aller Arten für wunderbar weiche, bis knallharte Verzerrung. Zudem lässt sich diese sehr präzise regeln und auch der clean Sound ist einfach Sahne!

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Jazz against the machine

Jazz against the machine ist ein Festival, das aus der Zusammenarbeit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem artheater Kölnentstanden ist.

Vom 3.-5. Juli 2012 kann ganz unterschiedlichen Konzerten beigewohnt werden. Organisation und Gestaltung liegen in Händen von Jazz- und Pop-Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, von der auch die meisten Bands stammen.

Doch es geht nicht um „akademische“ Musik, sondern um die große Freiheit. Denn an den drei Abenden kommen Musiker unterschiedlichster Stilrichtungen auf die Bühne, von Modern Jazz über Funk bis zu freier Improvisation, vom Streichtrio zur großen Soul-Combo.

Spätestens seit dem Einzug im artheater, das auch dieses Mal das Festival mitveranstaltet, ist JATMfester Bestandteil der Kölner Kulturlandschaft und erfreut sich eines szenenübergreifenden Zulaufes.

Besonders interessant und zukunftsweisend ist der eingerichtete Live Stream.

Dieses Festival gehört ohne Zweifel zu den innovativen, aber weniger bekannten Festivals. Der Reiz liegt aber gerade darin! Hier wird die Möglichkeit eröffnet viele neue, frische Bands, Combos und Kapellen zu hören, die sonst nicht so geballt auftreten!

jatm plakat presse

Hier noch das detaillierte Programm!!

Charles Mingus

Charles Mingus gehört ohne Zweifel zu den größten Jazzmusikern des letzten Jahrhunderts. Er wurde 1922 geboren nicht nur ein einzigartiger Bassist, sonder auch ziemlich gut am Piano. Er hat über Jahrzehnte wunderbare Kompositionen und Interpretationen veröffentlicht und dazu gleich einmal eine kleine Einstimmung(Bitte Subwoofer anschalten!!):

Mit der Röhre von George Adams.

Um noch kurz seine Referenzen aufzuführen, er hat mit Duke Ellington gespielt, mit Davis, Powell und Art Tatum, also den absoluten Größen seiner Zeit(Er starb 1979).

Ich möchte heute auf ein besonderes Projekt hinweisen, das der Enkel von Charles Mingus, ebenfalls Bassist, angeschoben hat.

http://orangethenblue.com/  <—<—<—< Diese Seite beherbergt viele Informationen darüber. Im Kern geht es darum, dass Kevin Ellington Mingus mehr über seinen Großvater erfahren möchte, denn dieser starb als er selbt erst drei Jahre alt war.

Unter dem folgenden Link gibt es ein aufschlussreiches Video, indem Kevin Ellingtion Mingus selbst das Projekt erklärt.

http://www.kickstarter.com/projects/1198687204/charles-mingus-documentary-mingus-on-mingus/widget/video.html

In diesem Sinne wünsche ich dem Projekt viel Erfolg!

Ein letztes Mal Mingus für heute(den Song widme ich einem befreundeten Jazzpianisten):

April 1964,

Charles Mingus – Bass
Eric Dolphy – Alto Sax & Bass Clarinet
Clifford Jordan – Tenor Sax
Johnny Coles – Trumpet
Jaki Byard – Piano
Dannie Richmond – Drums