Jazz against the machine

Jazz against the machine ist ein Festival, das aus der Zusammenarbeit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem artheater Kölnentstanden ist.

Vom 3.-5. Juli 2012 kann ganz unterschiedlichen Konzerten beigewohnt werden. Organisation und Gestaltung liegen in Händen von Jazz- und Pop-Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, von der auch die meisten Bands stammen.

Doch es geht nicht um „akademische“ Musik, sondern um die große Freiheit. Denn an den drei Abenden kommen Musiker unterschiedlichster Stilrichtungen auf die Bühne, von Modern Jazz über Funk bis zu freier Improvisation, vom Streichtrio zur großen Soul-Combo.

Spätestens seit dem Einzug im artheater, das auch dieses Mal das Festival mitveranstaltet, ist JATMfester Bestandteil der Kölner Kulturlandschaft und erfreut sich eines szenenübergreifenden Zulaufes.

Besonders interessant und zukunftsweisend ist der eingerichtete Live Stream.

Dieses Festival gehört ohne Zweifel zu den innovativen, aber weniger bekannten Festivals. Der Reiz liegt aber gerade darin! Hier wird die Möglichkeit eröffnet viele neue, frische Bands, Combos und Kapellen zu hören, die sonst nicht so geballt auftreten!

jatm plakat presse

Hier noch das detaillierte Programm!!

Die Zukunft

Immer wieder denke ich nach über die verschiedensten Verhältnisse auf der Welt. Es ist kein Geheimnis, dass viele viele Probleme die Menschen beschäftigen und das Leben für Millionen sehr schwer machen. Die Verhältnisse der Welt sind aber längst nicht so kompliziert wie die meisten Menschen denken. Oft genügen wenige Minuten um eine Sache zu erfassen und sich der Probleme bewusst zu werden. Ohne ins Detail gehen zu wollen, möchte ich alle Leser nachdrücklich dazu auffordern einmal ganz genau über das aktuelle Zitat der Woche nachzudenken:

 

„Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.“

Dwight D. Eisenhower

 

Ich bitte um Kommentare.

Auf zur Uni…

Heute morgen, 7:15

Ich verlasse das Haus mit dem Ziel Zeuthen( südöstlich von Berlin). Noch weiß ich nichts von der Odyssee die mir bevorsteht.

Dank Kabelbrand(anschlägen) steht mir ein spannender Morgen bevor:

U2 in Richtung Olympiastadion

U Kaiserdamm: Umsteigen in S46

(Quelle: http://www.flickr.com/photos/clocktrick/3406642322/sizes/z/in/photostream/)
Messe Nord/ICC

Ich bin etwas spät dran und muss die letzten 100m zur S-Bahn im Sprint zurücklegen. Wie in solchen Situationen üblich erreiche ich den Bahnsteig und lese auf der Anzeige „Vorübergehend kein Zugverkehr wegen Kabelbrand“.

Nach 10 Min. trudelt eine S42 ein (fährt leider nicht nach Zeuthen). Ich steige trotzdem ein und fahre erstmal bis Westkreuz.


Westkreuz

(Quelle: http://www.flickr.com/photos/gillyberlin/2504426879/sizes/z/in/photostream/)

Ich warte wiederum 10 Minuten und steige dann in die

S7 nach Ahrensfelde ein. Im völlig überfüllten Zug hoffe ich von Ostkreuz weiter nach Süden kommen zu können.

Nach etwa 30 Minuten(mehrfaches Warten im Bhf führte dazu) erreiche ich den Bahnhof

Ostkreuz.


Ostkreuz

(Quelle: http://www.flickr.com/photos/alighieridante/2358818265/sizes/z/in/photostream/)

Jetzt also einfach in die S8 und geradewegs nach Süden.

Nach 20 Minuten Wartezeit am Gleis erschallt die Durchsage: „Reisende nach Königs Wusterhausen nehmen die

Traum M21 vom Boxhagener Platz bis zum S Bhf Schöneweide.

Ich laufe also zum Boxi runter und presse mich in die einfahrende Straßenbahn, die natürlich nur aus einem Wagen besteht.

Nach reichlich einer halben Stunde erreiche ich mit 50000000 anderen Verirrten den

S Bhf Schöneweide.

(Quelle: http://www.flickr.com/photos/schockwellenreiter/2350269970/sizes/z/in/photostream/)
S Bhf Schöneweide

Dort angekommen stelle ich fest, dass auch hier keine S-Bahnen fahren. Ich laufe also wiederum zur nächsten Bushaltestelle und schmiede folgenden Plan:

Der Bus 163 wird mich bis S Bhf Grünau bringen und von dort geht es dann mit zwei weiteren Bussen bis nach Zeuthen.

So weit die Theorie. Praktisch kommt der Bus 163 aber nicht und sitze damit wieder einmal fest. Letztlich entschließe ich mich, Ortszeit 9:30 wieder zurück nach hause zu fahren, da offenbar kein Weg weiter führt.

Ich fasse kurz zusammen.

Im Bericht vorkommende Verkehrsmittel:

U2, S46(Ausfall), S42(heute bis Neukölln), S7, S8(Ausfall), Tram M21, Bus 163(Ausfall)

Ich bin 4 mal umgestiegen, vier von 7 Verkehrsmittel fielen aus und ich war 2 Stunden unterwegs(in eine Richtung!)

Vorlesungsfreie Zeit. . .

Ich sitze zuhaus und habe nichts zu tun. Mir wird langweilig. Ich geh ans Fenster und bemerke den matschigen Schnee draußen auf der Straße. Ich habe keine Lust mich anzustrengen also lasse ich meine Fantasie spielen. In Gedanken gehe ich in die Küche und bastle mir aus Gouda und Salami ein Kajak. Damit stürze ich mich aus dem Fenster(1. Stock) in das Meer aus Schneematsch. Es spritzt und schmiert um mich herum. Mit meinem Ruder aus hartem Brot manövriere ich das Boot sicher in Richtung Berliner Ring. Dort sind bereits viele, viele venezianische Gondeln unterwegs und kleine Motorboote. Nach 20 Minuten Fahrt auf verschiedenen Autobahnen richtung Norden(in der Fantasie kann ich sehr schnell paddeln) erreiche ich die Ostsee. Sie ist ganz aus Frischkäse. Dieser hat gute Qualität und lässt sich deshalb nicht leicht durchpaddeln. Ich lege deshalb an einem Haus in Stralsund an und steige aus. Es ist ein Bürohaus. Mit meinem Kajak habe ich genau am 4. Stock fest gemacht. Nach kurzer Diskussion mit dem Sicherheitsdienst der Firma werde ich als Geschäftsführer eingesetzt und leite die Softwarefirma einige Jahre ganz gut. Die Büroarbeit ist aber nicht wirklich mein Ding und ich beschließe weiterzufahren. Leider ist mein Boot völlig verfault. Mh. Was nun? Ganz einfach! Ich rufe Richard Branson an und lass mich von ihm in seinem Space Ship Two abholen! Wir machen gemeinsam noch einen Orbitalflug un essen in Schwerelosigkeit Popcorn. Danach bringt er mich nach haus und ich mache mir Mittag;)

Wahres Können

Als Student freut man sich an jedem neuen Tag auf die Vorlesungen, Seminare und Übungen. Die Veranstaltungen sind nicht nur top vorbereitet von beiden Seiten, nein die Fertigkeiten Dozierender Wissen zu vermitteln sind in Effizienz und Kompetenz überwältigend. Ich möchte einmal anhand von 2 Beispielen zeigen, wie wunderbar das Lernen sein kann!

Stellen wir uns einen Situation vor. Wir befinden uns in einem Geschichtsseminar. Anstatt jedoch durch nichtsbringende Lehrmethoden wie Gruppenarbeit, Präsentationen oder Diskussionen Zeit zu verschwenden, geht der Dozent hier fachlich wie pädagogisch von Anfang an in die Vollen! Er lässt Texte lesen! Fast schon ein Durchbruch. Sein System der Lehre ist einfach wie genial: Von Woche zu Woche werden Texte von den Studenten gelesen und in der darauf folgenden Sitzung wird der Inhalt benannt. Die Texte selbst sind dabei der Knüller schlechthin! Reiseberichte und nichtssagende Zeitungsartikel von vor 300 Jahren. Vor solch Reformpädagogischen Geschick verneige ich mich tief!

Ein weiteres Beispiel: Denken wir uns ans Musikinstitut. Hier werden die Grenzen der Pädagogik gänzlich durchbrochen!!

Hier arbeitet der Dozent mit Powerpoint Präsentationen. Um die Belastung für die oft überlasteten Studenten gering zu halten spart er mit Informationen. Seine Faustregel: Nicht mehr als 2 Stichpunkte pro Folie und nach einen solchen Folie mit Information, mindestens 3 Folien ohne Inhalt. So ist also für jeden Studenten Wissenszuwachs garantiert, wobei mh. Naja auf jedenfall ist es mit Powerpoint!

Ein besseres Beispiel des Dozenten: Jeder kennt die Situation, wenn es unruhig im Vorlesungsraum wird. Unser Beispiel hat jedoch Methoden entwickelt um allem Herr zu werden. Wird es laut, ertönt vom Dozenten ein qualifiziertes „Pschscht!“, man fühlt sich in die Grundschule zurückversetzt und somit geborgen. Genial!

Aber es kann auch ernst werden. Um Momente der Eskalation zu vermeiden, nutzt unser Super-Dozent Verwarnungen wie: „Gleich werd ich aber ungemütlich“.

Es ist toll. Ich kann nicht umhin zu sagen, dass jeder, JEDER(!) unserer Dozenten als Reformpädagoge bezeichnet werden sollte. Wir alle können dankbar sein für diese gebündelte Kompetenz!