Tot

Tot

Als Mannfred davon erfuhr, zerriss ihm ein Schmerz die Brust, der so unbeschreiblich starkt war, dass er sogleich zu Boden ging. Nun saß er da, angelehnt an der kalten Hauswand, fuhr sich mit der Hand durchs lichte Haar und blickte mit verzweifeltem, schmerzverzerrten Gesicht auf den Boden. Er begann zu weinen und zu schreien. Er rief:

„Wieso?!?“

„Wieso tut man mir das an?!?“

Mannfred fiel auf die Seite und lag nun mit dem Kopf auf dem Bordstein.

Seine Augen blickten leer zur Straße rüber.

Die Menschen, die an ihm vorbeigingen beachteten ihn nicht.

Sie waren es, die ihn getötet hatten. Sie waren es auch, die ihn ausbrannten.

Noch ganz am Ende hatten sie ihm durch ihre Art den letzten Lebensfunken genommen.

Nach einer Weile stand Mannfred auf und schwamm mit den Menschen die Straße entlang.

Er fühlte sich gut, er war zufrieden. Fortan kam er sehr gut zurecht und kannte keine Probleme.

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