Schweiz

Die Schweiz steht gemeinhin für Neutralität. Ein Hort der Neutralität ist bislang auch das Internet. Jeder kann seinen Senf anonym zu allen Themen abgeben, kann fundamentalistische Gruppen gründen oder Sexspielzeug kaufen. Im weiteren Sinn sind ebenso die gesendeten Daten neutral. Richtig, Netzneutralität ist das Stichwort. Genau diese gilt es nämlich zu erhalten. Denn zunehmend drängen die unterschiedlichsten Netzbetreiber darauf genau diese Neutralität aufzugeben. Das würde bedeuten das einige Datenströme bevorzugt würde und andere nicht.

Da ich aber in diesem wichtigen Thema so bewandert bin, wie Boris Becker in Choralmusik des 19. Jahrhundert, es aber dennoch hier präsentieren möchte, lasse ich die von mir hoch geschätzten Journalisten des elektrischen Reporters sprechen:

 

Ich denke jeder Nutzer des Internets sollte darüber bescheid wissen.

Der elektrische Reporter existiert in dieser Form übrigens nicht mehr. Momentan entsteht aber ein neues, ähnliches Format: elektrischer Reporter

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Live

Die Musikbranche steckt in der Krise. Um konkret zu werden: Die Musikkonzerne stecken in der Krise. Denn in Zeiten des unkontrollierten Datenaustauschs im Internet verringert sich der Erlös aus dem Verkauf von CDs und DVDs. Was aber tun?

Die Lösung ist erst einmal einfach und logisch: Man muss sich anpassen, die Herangehensweise verändern. Das gelingt den Musikkonzernen jedoch oft schlecht. Sie versuchen eher rechtlich gegen Tauschbörsen vorzugehen(bekannter Vertreter rapidshare), drohen mit hohen Strafen für Raubkopierer.

Aber besteht überhaupt die Möglichkeit das illegale Kopieren von Musik zu unterbinden??

Nach einer Umfrage, die Eckard Hoffmann, Audiologe an der Hochschule Aalen, durchgeführt hat, besitzen 82% der Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren eine Mp3-Player.

Für diese nicht geringe Anzahl an Musikhörern ist es also Alltag CDs auf den Computer zu kopieren, um sie auf dem mobilen Player hören zu können. Gleichsam ist es normal die Musik mit anderen zu teilen. Man verschickt sie per Email, über Tauschbörsen oder auch für niemanden nach zu verfolgen: einfach per Stick zum Freund oder auf eine CD gebrannt.

Was auffällt: Viele Musiker haben schon eine Lösung gefunden. Sie tun einfach das, was alle Musiker gern tun: Sie treten auf. Denn ein Liveerlebnis bleibt einzigartig und nicht zu kopieren. Und warum nicht auch im Rahmen von Creative Commons einfach die eigenen Werke kostenlos zur Verfügung stellen um bekannt zu werden und dann höhere Preise auf Livekonzerten verlangen?

Wie auch immer, es wird spannend in Zukunft und ich wage einmal die These, dass immer mehr Musik verschenkt werden wird und die Anzahl, wie auch Preise von Livekonzerten steigen.

Passend zum Beitrag empfehle ich auch 2 Videos des elektrischen Reporters zum Thema Urheberrecht.