Brad Mehldau

Brad Mehldau soll heute im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Ein Freund von mir, seinerseits selbst Jazzpianist bat mich um den Artikel. Hier ist er nun. Brad Mehldau, Jahrgang 1970, wurde Anfang der 90er Jahre im großen Rahmen bekannt. Damals veröffentlichte er bei Warner Music vier Alben unter dem Titel The Art of the Trio. Mehldau improvisiert abwechslungsreich und außerordentlich gefühlvoll. Hier gleich mal ein kleines Beispiel:

My favorite Things in einer Aufnahme aus dem Jahr 2006 beim Jazzfestival in Marciac(Frankreich).

Viele meinen er habe Ähnlichkeit mit Fred Hersch. Ich kenne die Musik Fred Herschs nicht im Detail. Aber gerade im Bereich der Rhythmik, dem nahezu architektonischen Aufbau der Musik sind sie sich doch ähnlich finde ich. Von Fred Hersch hat Melhdau auch einige Zeit gelernt. Wenn also gekonnte Improvisation auf formale “Architektur” trifft hört sich das für meine Begriffe in etwa so an:

River Man aus dem Jahr 2004 live in Tokyo.

Ich das ist magisch! So wahnsinnig ausdrucksstark und einfach wundervoll.

Am 28. März ist Brad Mehldau übrigens im Kammermusiksaal (Philharmonie) hier in Berlin zu hören!

Brad Mehldaus Musik ist übrigens auch in Filmen Stanley Kubricks(Eyes Wide Shut) und Wim Wenders(Million Dollar Hotel) zu hören.

Zu allem hat Mehldau von 1997 bis zu letzt 2009 über ein Duzend Preise bekommen. Mit Besten Empfehlungen von Jazzbob.

bradMehldau_2009_Suntory_Hall_21-2

Vorschau: Oscar Peterson

Ich widme mich momentan einem meiner persönlichen Lieblinge.

Es handelt sich um Oscar Peterson. Seinerseits legendärer Jazzpianist. Hier schon ein kleiner Vorgeschmack zum Thema, ein ausführlicher Artikel folgt in den nächsten Tagen.

Bitte hört es euch an und auch bei schlechter Bildqualität werdet ihr schnell feststellen, dass dort nur ein Mann spielt 😉