Jazzbob bei HomeEvents

Es gibt einen neuen Trend da draußen: Home Events.

Eine neue, frische Idee für Veranstaltungen im eigenen Heim oder bei anderen Menschen. die Idee ist Folgende:

Jeder kann bei sich ein Home Event starten und die Menschen seiner Wahl dazu einladen. Außerdem wird ein Künstler, Musiker, Autor ect. engagiert, der im Mittelpunkt der Veranstaltung steht oder diese zumindest bereichert. Ich bin dort nun ebenfalls unter „Artists“ verfügbar und hier kann ein kleines Interview mit mir eingesehen werden.

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Live

Die Musikbranche steckt in der Krise. Um konkret zu werden: Die Musikkonzerne stecken in der Krise. Denn in Zeiten des unkontrollierten Datenaustauschs im Internet verringert sich der Erlös aus dem Verkauf von CDs und DVDs. Was aber tun?

Die Lösung ist erst einmal einfach und logisch: Man muss sich anpassen, die Herangehensweise verändern. Das gelingt den Musikkonzernen jedoch oft schlecht. Sie versuchen eher rechtlich gegen Tauschbörsen vorzugehen(bekannter Vertreter rapidshare), drohen mit hohen Strafen für Raubkopierer.

Aber besteht überhaupt die Möglichkeit das illegale Kopieren von Musik zu unterbinden??

Nach einer Umfrage, die Eckard Hoffmann, Audiologe an der Hochschule Aalen, durchgeführt hat, besitzen 82% der Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren eine Mp3-Player.

Für diese nicht geringe Anzahl an Musikhörern ist es also Alltag CDs auf den Computer zu kopieren, um sie auf dem mobilen Player hören zu können. Gleichsam ist es normal die Musik mit anderen zu teilen. Man verschickt sie per Email, über Tauschbörsen oder auch für niemanden nach zu verfolgen: einfach per Stick zum Freund oder auf eine CD gebrannt.

Was auffällt: Viele Musiker haben schon eine Lösung gefunden. Sie tun einfach das, was alle Musiker gern tun: Sie treten auf. Denn ein Liveerlebnis bleibt einzigartig und nicht zu kopieren. Und warum nicht auch im Rahmen von Creative Commons einfach die eigenen Werke kostenlos zur Verfügung stellen um bekannt zu werden und dann höhere Preise auf Livekonzerten verlangen?

Wie auch immer, es wird spannend in Zukunft und ich wage einmal die These, dass immer mehr Musik verschenkt werden wird und die Anzahl, wie auch Preise von Livekonzerten steigen.

Passend zum Beitrag empfehle ich auch 2 Videos des elektrischen Reporters zum Thema Urheberrecht.

Peter Herbolzheimer

Peter Herbolzheimer, einer der berühmtesten Arrangeure, Gitarristen und besonders Posaunisten, ist tot. Er starb am Samstag im Krankenhaus. Wir trauern um diesen besonderen Menschen, den ich noch in der letzten Woche als nächsten Eintrag in die Reihe „eine lebende Legende“ im Sinn hatte. Besonders verdient machte er sich auch seit 1998 um Arbeit mit der Jugend. Er leitete das Bundesjugendjazzorchester(Bujazzo) und Arrangierte für viele Big Bands erstklassigen Jazz.

Ich möchte mit zwei Videos an ihn erinnern.

Hier ist er als Big Band Leiter zu sehen.

Hier spielt er mit einigen der ganz Großen.

eine lebende Legende. . .

Ich überleg noch, vielleicht werde ich unter diesem Titel eine Serie starten. Aber vorerst geht es nur um einen :

 

HERB GELLER

 

Herb spielt Saxophon und das göttlich gut. Er wurde 1928 in Los Angeles geboren und begann sein erstes professionelles Engagement in der Band von Joe Venuti. Damit spielte er also gleich bei einem der ganz Großen. Um 1952 spielte er auch in den Bands von Maynard Ferguson und Chet Baker. Herb gehört also schon damals zu den Besten der Besten.

Ich kann gar nichts alles aufzählen, deshalb nur kurz noch einige Musiker, mit denen er auftrat oder aufnahm. Dazu gehörten:

Ella Fitzgerald, Clifford Brown, Benny Goodman, Peter Herbolzheimer, Ray Charles, John Williams und in der legendären Francy Boland Big Band.

Unser guter Herb gehört also mit Recht zu der absoluten Chromklasse.

Er hats einfach drauf!

 

Er kann auch Flöte. . .

Nun, warum schreibe ich über Herb Geller? Grund dafür ist seine große Aktivität. Er ist auch jetzt im hohen Alter noch unterwegs, tritt auf, macht Workshops.

Im Mai werde ich ihn auch besuchen und freue mich schon riesig!!!